Rosen, Tulpen, Nelken…

… alle Blumen welken,

aber nur die eine nicht

und die heißt

Vergissmeinnicht.

Das haben wir uns zu früher Schulzeit ins Poesiealbum geschrieben.

Nein, die Menschen, die uns in unserem Leben begleiteten, sollten nie vergessen werden, egal, wie schräg die Beziehungen zueinander waren.

Aber manchmal enden dann eben auch die kleinsten, gemeinsamen Nenner. Man hält einander nicht mehr aus. Gespräche werden belanglos. Mit zunehmenden Alter geht es um Erkrankungen. Arztbesuche, Tipps für Medikamente. Wenn man das denn hören will. Und wenn nicht, ist die Freude des Miteinanders enttarnt. Es war Gewohnheit. Oder so.

Der Grund, warum man sich zusammentat und ein Stück des Weges gemeinsam ging, ist selbstständig geworden, geht auf eigenen Beinen, auf eigenen Straßen.

Und dann bleibt ein Häuflein Erinnerungen übrig. Getrocknete Blumen.

Vielleicht, nur vielleicht, trifft man sich, gereifter & reflektierter wieder. Und erzählt sich echte Geschichten aus dem Leben.

Wie man es anging, weiterzumachen und trinkt dazu einen guten Wein in der Sonne, nach einem weltbewegenden Ende des Tages.

So isses denn manchmal, trotzdem Danke!

Eine Antwort auf „Rosen, Tulpen, Nelken…“

  1. Ich habe das Gefühl, wir beschäftigen uns gerade mit dem selben Thema. Ich danke dir für die wohlgesetzten Worte, die mich berühren. Ich hätte das nicht so ausdrücken können. 🙇🏻‍♀️

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