Weichkochen…

… statt totstreicheln? Pest oder Cholera? Ob im Film oder mit den daily news. Ich werde weich gekocht und dagegen zu halten erfordert Kraft.

Hab ich, glaub ich, nimmer.

Fatalismus überall.

Was passierte in den letzten Jahren im Hintergrund? Sind wir jetzt im echten Leben angekommen? Nun schmerzhaft aufgewacht und festgestellt, hier wird nicht mehr gestreichelt, hier wird sinnlos, ja absolut sinnlos, gemetzelt, gemordet? Seit langer Zeit  geplant. Und keiner wollte es sehen.

Nun tatsächlich keine neue Erkenntnis. Wir müssen klarkommen. Und wenn dann noch Trump Präsident wird. Und Putin bleibt – was klar ist – was geschieht dann mit uns? Meine Fantasie geht von Verbrüderung mit Wodka bis Abschlachten.

Vom großen Knall im Bruchteil von Sekunden, der jede *Zivilisation* vernichtet. Wer kann es stoppen? Wer? Wir rasen sehenden Augens in den Abgrund.

Don’t look up.

Ich rase gerade im ICE durch blühende Landschaften. Die Sonne kommt durch den Nebel, ein zartes Grün zeigt sich.

Hoffnung auf Vernunft?

Kein schöner Land!

Schuss über Kimme…

… ohne Korn.

Ich war‘ s nicht!

Hexenschuss

Bin nicht mehr jung,

sogar manchmal noch schön,

kann ohne Hilfe allein noch gehn‘.

Nur mit dem Sitzen und Liegen

ist es nun gediegen.

Mein Flehen gilt des Schmerzens Ende

… in der Lende❣️

Ohhhh, Backe…

… es regnet und regnet. Pegel steigen, Straßen sind überflutet, Keller laufen voll.

Es ist zu warm im Februar 2024.

Was soll ich machen? Mit Regen? Rain in May? Supertramp? Nein, viel besser.

Kennste?

Klar kannste sagen: „Wie langweilig!“

Aber höre doch mal genau hin…

„Ich kam von meinem Wege ab…“

Was einem nicht…

… alles auf dem Weg zur Arbeit begegnet?

Eine Grundsatzfrage: sollen oder müssen Farben in den Zoo?

Wir leben ja manchmal schon in grau, beige, blau, schwarz. Besonders jetzt nach der *bad five o.*

Man wird dezent. Will sich nicht lächerlich machen. Auffallen vermeiden.

Sollen meine Farben zur Rettung in einen Privatzoo? Zum Füttern?

Och. Nö!

Kennst du das Land…

… wo die Pralinen wohnen?

Ich schon und deswegen hält sich auch deren Lebensdauer in Grenzen. Wir sind gerade auf dem Weg hinein in die handwerklich meister*innenmässig gefertigten Kunstwerke, Kleinode und Schokoladenträume meiner Kindheit.

Oui, je t’aime.

Jetzt kann ich’s.

Waasste…

…Was e ne Dölmer ist?

Hmmmm, nicht?

Also, ist fast das gleiche wie ein (e) „liebenGottseingarnichts“. Ein Art niederdeutscher Taugenichts. Der/Die/Das dölmert halt den ganzen Tag. Im bildungsdeutschen Sprachgebrauch könnte man er/sie/es als Bohemian bezeichnen. Aber das wäre natürlich ein Euphemismus. Außerdem fehlt dem durchschnittlichen Dölmer die Eleganz. Er ist ein liebenswerter, mitunter ein wenig einfältiger, Trottel. Macht viel Döneken, hibbelt dabei rum und hält sich mit Kinkerlitzchen auf.

Es ist heute ein Freitag!

Es lebe das Dölmern!

Heute…

… 14:15 Uhr werde ich *fernsehen*. Hach, wie klingt das anachronistisch.

Man sendet auf arte VOM WINDE VERWEHT.

Eine Augenweide für Reifrock-Träumer*innen wie mich. Vivien und Clark.

Scarlett & Rhett.

Ich habe diesen Film bestimmt zwanzig Mal gesehen. Es gibt ihn bei mir auf DVD und bei Amazon. Aber es ist etwas ganz anderes, sich Zeit zu nehmen und ganz bewusst eine Hingabe einzugehen. Viel zu selten meiner Meinung nach.

Es ist ein mittlerweile umstrittener Film, voller Rassismus und anderer Unwegbarkeiten.

https://www.fr.de/kultur/tv-kino/erste-schwarze-oscar-preistraegerin-ausgezeichnete-mammy-13528530.html

Aber es bleibt trotzdem eine Sehnsucht nach Romantik, Schönheit und Unerschütterlichkeit. Letztendlich ein Abschied aus einer geordneten Welt. Hinein in die Selbstbestimmung, denn „After all, tomorrow is another day.“

Ein reifer Rock!

Ich bin…

… zum Ende des Jahres hin

eine Schlafnase.

Liebe mein Bett! Bin so sehr dankbar, einen dermaßen sauberen, sicheren und warmen Ort zu haben.

Kommt gut ins neue Jahr!